Montag, 27. Juni 2011

Bento 20110627 - Rezept: Oshi-Sushi von Kieler Sprotten


  • blanchierte Zuckerschoten mit schwarzem Sesam
  • Oshi-Sushi von Kieler Sprotten
  • Himbeeren und Blaubeeren in Gelee
  • Marzipanblätter und Marzipankartoffeln von selbstgemachtem Marzipan mit Kürbiskernen
  • Baklava (türkisches Blätterteig Konfekt mit Honig und Pistazien
Ein Oshi-Sushi-Rezept habe ich bei Anna the red gefunden, allerdings mit geräuchertem Lachs. Ich dachte bisher immer man bräuchte dieses spezielle Equipment aus Holz, aber sie hat es mit einer aufgeschnittenen Milchtüte getan.
Geräucherter Lachs fand ich eigentlich etwas langweilig, und ich hatte am Wochenende Kieler Sprotten bekommen, eine regionale Räucherspezialität, für das ich eine Verwendungsmöglichkeit im Bento schon seit dem Wochenende überlegt hatte. Oshi-Sushi hatte ich auch schon mit gebratenem Aal gesehen, und ich dachte das müsste sich eigentlich gut kombinieren lassen.

Von den Sprotten habe ich Kopf und Schwanz entfernt („Kopp un Steert sünt nix weert“) und die Gräte durch Druck auf den Bauch herausgezogen. Anschliessend in eine mit Klarsichtfolie ausgekleidete Form drapiert.
Anschliessend den Sushireis aufgetragen und die Folie übergeschlagen. Wasabi habe ich diesmal nicht verwendet, weil ich nicht sicher war, das das mit geräuchertem Fisch funktioniert - das Räucheraroma allein ist für sich schon sehr intensiv, und so wie ich die japanische Küche verstehe geht es dabei auch darum das qualitativ hochwertige Produkt in seiner Wertigkeit zu schätzen.
Anschliessend habe ich das ganze mit einer schweren Glasform beschwert und in den Kühlschrank verfrachtet.
Nach dem das Sushi gut durchgekühlt war, habe ich mein Yanagiba-Messer nochmal geschärft und mit Wasser benetzt.
Der Reis gewann durch das Kühlen an Festigkeit, weshalb ich das Durchkühlen unbedingt empfehle. Auch sollte das Messer wirklich scharf sein, sonst bekommt man kein optimales Ergebnis, da der Fisch zu rutschen beginnt.

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