Dienstag, 8. Februar 2011

Nikuman mit Hähnchen (Banh Bao) -gefüllte Dampfbrötchen


Heute habe ich mich mal an Nikuman versucht. Ursprungs-Rezepte gibts bei Bento-Luch-Blog verlinkt. Ursprünglich kommt dieses Rezept wohl aus China, geläufig ist auch die vietnamesische Bezeichnung Banh Bao.



Ich hatte darüber gelesen und war neugierig ueber die Konsistenz von gedaempftem Hefeteig. Ich hatte vor drei Tagen noch Farce über vom falschen-Bento-Häschen und Pizza-Teig im Kühlschrank (diese Ikea-Selbstbau-Pizza-Pakete vom Feinkost-Aldi :-) ) also ist es nicht so ganz original, aber um eine Vorstellung zu bekommen, dachte ich reicht es. Eigentlich hatte ich gehofft für Montag noch  etwas für die Bento-Boxen über zu haben, aber mein Mann hat nichts übergelassen. Also ich würde sagen: ein gutes Zeichen.

 Ich habe aus dem Pizzatei mit einem Dekoring Kreise ausgestochen und die dann mit Mehl eingestäubt und noch etwas dünner gerollt.

Dann wie auf den Videos zu sehen verschlossen und auf ein Stück Backpapier gesetzt.
Der Teig ist sehr schön aufgegangen, auch wenn es kein frischer Hefeteig war sondern ein Industrieprodukt. Die Putenfarce wirkt aber sehr blass. Aber wie gesagt, trotzdem sehr lecker für einen ersten Versuch.

Heute dann der zweit Versuch mit Hähnchenbrust und zwei verschieden farbigen Farce.

Den ersten Farce-Ansatz mit Hähnchenbrust, Zuccini (ich hatte keinen Weisskohl mehr) geriebenenem Knoblauch+Ingwer, Sojasausse, Chiliflocken, Sake, und 3 EL Stärke habe ich geteilt und einen Teil mit oranger Paprika und den anderen mit roter Beete versetzt. (nach dem kleinhacken von Paprika und Roter Beete unbedingt ueberschüssiges Wasser ausdrücken z.B. in einem Sieb oder mit den Händen auswringen.)


Dann noch Frühlingszwiebel untergehoben.

Teig ausgerollt, Kreise ausgestocken und zum Rand hin dünner ausgerollert, am Ende mit etwa 12cm Durchmesser.

Die rote Beete hat wie man hier sieht einen intensivere Färbung hinterlassen, die Paprika eine sehr fruchtige Süsse im Geschmack.
Ein paar habe ich in Gyoza-Technik verschlossen und mit Eigelb bepinselt ganz normal auf dem Blech ausgebacken wie die schon vergestellten Gyoza-Piroggen.

Nachdem der Teig auf war den Rest in Ramen-Brühe pochiert, wie de schon vorgestellten Tsukune-Ni.

Man kann also alle Sorten in einem "Abwasch" probieren.

Kommentare:

  1. ich weiss jetzt nicht, woher das ursprungsrezept stammt, aber deine quelle scheint auch nicht sehr sicher zu sein, denn banh bao ist vietnamesisch, definitv.
    aber interessanterweise bin ich noch nie auf die idee gekommen den industrieteig zu nehmen. das werd ich mal versuchen. :)

    irgendwie ist blogspot bloed...kann man hier nicht anonym kommentieren? so kann ich mich gar nicht selbst verlinken. :(

    AntwortenLöschen
  2. Ok vietnamesich - werde ich korrigieren. ;-)
    Wenn ich sowas für mich und meinen Mann und 2-3 Tage in die Bentobox mache, hab ich natuerlich Zeit genug einen originalen Teig anzurühren und gehen zu lassen. Wenns für einen Spieleabend Fingerfood für 10 Personen sein soll greife ich meist auf Fertigteig zurück, sonst wird es zu aufwendig. Weil mit einer Sorte Fingerfood kommt man ja da auch nicht aus. Da sind dann noch Gemüse Sticks, Dips, Obst, Tomate-Mozarella-Spiesschen usw. da ist Teig in der Dose vom Zeitmanagement viel einfacher. Ich hab auch schon diesen Brötchenteig aus der Dose verwendet - ein Brötchen in 4 Stücke zb.

    AntwortenLöschen
  3. so danke Vienn - ich habs geändert

    AntwortenLöschen